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Was ist der Laser

»Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation«

Die Emission von Lichtstrahlung wurde im Jahr 1917 von Albert Einstein erstmalig beschrieben. Anfang der 50er Jahre betrieb man Grundlagenforschung und 1961 gelang es dem amerikanischen Physiker T. H. Maiman, einen Laser zum ersten Mal in Betrieb zu nehmen. Seit Anfang der 80er Jahre nimmt der Laser zunehmend Einzug in die Medizin, wo er sich inzwischen ein weitgespanntes Anwendungsspektrum erobert hat.

Laserstrahlung ist »Licht« mit parallel verlaufenden Strahlen gleicher Wellenlänge und gleicher Phase. Im Gegensatz zum natürlichen Licht besteht der Laser aus einer Wellenlänge und damit einer einzigen Lichtfarbe. Die Anwendung des Lasers in der Medizin nutzt die Möglichkeit aus, dieses Licht einer spezifischen Farbe punktgenau auf oder unter die Haut zu bringen, um dort die hohe Energie zu nutzen.

Therapeutisch werden verschiedene Lasertypen eingesetzt. Die Energie kann je nach Anwendungsform zum Schneiden, Verdampfen oder Veröden (Koagulieren) von Gewebe verwendet werden. Das neuartige Verfahren ist schonend, weitgehend unblutig und schmerzarm. Mit dem Laser behandelte Hautpartien heilen in der Regel schnell und ohne Nebenwirkung ab