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Die Laser-Behandlung

Jeder Lasertherapie geht eine ausführliche Beratung und eine Untersuchung der zu behandelnden Veränderung bzw. der betroffenen Körperregion durch einen erfahrenen Arzt voraus. Die Behandlung wird grundsätzlich nur von geschulten Ärzten durchgeführt. Ebenso die Anästhesie oder die Vollnarkose wird durch einen Facharzt des Krankenhauses durchgeführt. Die Bestimmung des individuellen Hauttyps wie Hautdicke, -beschaffenheit und -farbe spielen eine wichtige Rolle und beeinflussen die Durchführung der Therapie, da sie maßgeblich für den Erfolg entscheidend sind.

Die jahreszeitlich gebundene Lichtintensität (insbesondere UV-Strahlung) muß ebenso wie die körperliche Verfassung (Infektionshäufigkeit, Allergien, Regenerationsfähigkeit der Haut) bei Erstellung des Therapieplanes mitberücksichtigt werden. Beides spielt eine wichitge Rolle im Hinblick auf ein optimales Therapieergebnis und einen komplikationslosen Behandlungs--ablauf. In bestimmten Fällen (skin resurfacing) ist eine mehrwöchige Vorbehandlungsphase unter kompetenter Anleitung (z. B. Kosmetikerin) angebracht.

Am Anfang jeder Behandlung steht eine Probesitzung, Diese hilft uns einzuschätzen, wie Ihre Hautveränderung auf die Laserbehandlung reagiert. Bei einer Probesitzung werden nur kleine Hautareale mit dem Laser behandelt (ca. 1 cm²).

Bei jeder Laserbehandlung werden die Augen des Patienten und des behandelnden Arztes durch eine Spezialbrille geschützt. Bei der Behandlung in unmittelbarer Nähe des Auges werden andere Schutzmaßnahmen ergriffen (angefeuchtete Kompressen über dem geschlossenen Auge, sclera shields). Entscheidend für die erfolgreiche Therapie ist das Durchhaltevermögen und Mitwirken des Patienten.

Sollten Kurznarkosen oder Teilnarkosen erwünscht oder gar erforderlich sein (ausgedehnte Hämangiome, kombinierte plastisch-chirurgische Eingriffe), werden diese von der anästhesiologischen Abteilung des ST. Petri-Hospitals durchgeführt. Ein stationärer Aufenthalt im hiesigen Krankenhaus ist nicht notwendig, kann aber jederzeit ermöglicht werden, wenn der Patient es wünscht.